Der Hof

Der Bihrenberghof liegt auf 680 Höhenmeter am Rande des Lembergs, in Frittlingen.
Im Jahre 1993 siedelte der Hof aus dem Ortsgebiet aus.
Vor allem zeichnet sich der Hof als Zuchtbetrieb (Holstein-Frisien) aus und hält derzeit 80 Stk. Milchvieh, sowie 100 Stk. Jungvieh.
Die 300 ha große landwirtschaftliche Nutzfläche besteht zu 130 ha aus Grünland, sowie 170 ha Acker.
Des weiteren wird eine Biogasanlage mit gesammt ca. 750kW Stromleistung und Frenwärmekonzept betrieben.

Wir sind Ausbildungsbetrieb für die Berufe Landwirt und Hauswirtschafterin (ländliche Hauswirtschaft).

Holstein-Friesian Zuchtbetrieb

Als Holstein-Friesian Zuchtbetrieb steht für uns das Wohl der Tiere an erster Stelle.

Bei der Rinderrasse Holstein handelt es sich um eine der weltweit bedeutendsten Milchviehrassen. Sie stellt gemeinhin das Synonym für die leistungsstarke Milchkuh dar. In Deutschland ist sie die am häufigsten eingesetzte Rasse in der Milchproduktion. Mit mehr als 1,6 Millionen eingetragenen Zuchttieren besitzt Deutschland gleichzeitig die weltweit größte Zuchtpopulation. Es wird in der Farbrichtung schwarz-weiß (Holstein-Friesian, HF) und rot-weiß (Red Holstein) gezüchtet.

Die Ursprünge dieser Rasse liegen in Nordamerika, als deutsche Aussiedler im 17. Jahrhundert ihre friesischen und holsteinischen Landschläge mit in die neue Heimat nahmen. In den USA und Kanada wurde aus den importierten Tieren (erster Zuchtverband gegründet 1871) eine Rasse mit sehr hoher Milchleistung, aber geringem Fettgehalt der Milch, gezüchtet.

Erst über den Umweg Kanada und USA gelangte das nun Holstein-Friesian (HF) genannte Rind nach Deutschland, wo das erste Herdbuch 1876 gegründet wurde. Diese neue Zuchtrichtung setzte sich erst in den 1960ern gegen das Schwarzbunte Niederungsrind in der Bundesrepublik Deutschland durch. Zu Beginn der 1980er wurde die Farbrichtung Red Holstein stark in die Population der deutschen Rotbunten eingekreuzt.

In der DDR wurden Holstein-Friesian erst spät eingekreuzt. Um den Gehalt an Fett und Eiweiß in der Milch zu erhöhen und die Melkbarkeit signifikant zu verbessern, paarte man ab 1961 versuchsweise und später planmäßig das Schwarzbunte Niederungsrind mit Dänisch Jersey. Auf die Kreuzungstiere kamen ab der 1970er Jahre Holstein-Friesian hinzu, um Rahmen und Milchleistung zu steigern. Mittlerweile sind das Schwarzbunte Milchrind (SMR) und das schwarzbunte Niederungsrind vom Aussterben bedroht. Aus letzterem entstand in Südamerika dasHolländisch-Argentinische Rind. Zwecks besserer Vermarktung wurden die beiden Zuchtrichtungen Red Holstein und Holstein-Friesian als Holstein-Rind zusammengefasst.

Heute besitzt das Holstein-Friesian-Rind durch seine hohe Milchleistung weltweit eine starke Verdrängungstendenz gegenüber anderen Rinderrassen. Weiterhin wurde und werden in sehr vielen Milchrassen der Erde Holstein-Rinder eingekreuzt. Insbesondere Bullen aus den USA werden weltweit stark eingesetzt.

 

Quelle:wikipedia.de
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